Reisebericht Namibia Mai 2015

Reisebericht Namibia Mai 2015


    02. Mar 2016      SH

Erleger: Testjäger PH D. Vogt 
Ort: Namibia
Wildart: Oryx, Hartebeest, Wasserbock, Pavian, Schakal, Gnu
Kaliber: .375 H&H
Patrone: Sax .375 H&H KJG-BCS (15,9 g) & Sax .375 H&H KJG-SR (10,0 g)
Entfernung: ca. 70 - 280 m
Fluchtstrecke: keine größeren Fluchtstrecken
Treffersitz: verschiedene Trefferlage

Reisebericht Namibia Mai 2015 mit SAX Safaris & Jagdreisen zum Test der neuen .375 H&H (15,9 g)

Am Tag der Ankunft wurde nach dem Kaffee ca. 15:30 Uhr und dem Einschießen der Waffe auf die neue Munition mit der ersten Pirschfahrt auf der Farm begonnen. Nicht lange ließ das auf der Farm vorkommende Wild, zu den ersten Anblicken auf sich warten. Der erste Oryx war dann schnell gestreckt und damit das eigentliche Ziel für den heutigen Tag erreicht. Der 1. Oryx sollte am 1. Tag vor 18:00 Uhr liegen.

Aber Diana war uns wohl gesonnen und eine Hartebeest-Kuh stand auf ca. 160 m spitz auf mich. Nicht zögernd ließ ich fliegen und das Stück brach im Knall. Der Einschlag der Kugel gab dem Tier keine Chance und es verendete sofort am Platz.

Am dritten Jagdtag war Diana gnädig mit dem Wild was vorstand und erlegt werden konnte. Alle lagen bei verschiedener Trefferlage nach kurzer Flucht oder im Feuer. Auch bei dem relativ schussharten Oryx war die Wirkung der schweren Kugel auf kurze Distanz (bis 150 m) spürbar besser.

Nach Freigabe vom Farmer Georg Engelhardt durften wir einen weiblichen Wasserbock erlegen, um unsere neue Munition auf ihre Wirkungsweise zu testen. Vielen Dank nochmals dafür, weil uns so ein Abschuss außerhalb der Reduktionsjagd sonst sehr viel Geld gekostet hätte.

Mit ein wenig Glück gelang uns ein Schuss über eine Distanz von 280 m, um einen nervenden Pavian von der Felsklippe zu schießen.

Der dann noch am Abend auf der Rückfahrt erlegte Schakal, wurde auf 70 m längs durchschossen und hörte nicht einmal den Knall.

Uns gehen die dicken Brocken (15,9 g) zur Neige. Alle Wildarten, oder viele auf der Farm vorkommenden, die beschossen wurden sind ohne größere Fluchtstrecken verendet.

Unser 5. Jagdtag war der Tag des Gnu. Erlegt wurden 3 Stück. Zwei mit der 15, 9 g und danach wurde die herkömmliche 10,0 g Munition verwendet. Der Vorteil der leichteren Munition ist die gestrecktere Flugbahn, sodass man auch auf Distanzen von über 200 m nicht höher halten muss, um ins Ziel zu kommen. Auch der Wildzaun kann keine SAX KJG aufhalten. Beim Erlegen dieses Gnu durchschlug die SAX zwei Stahlstäbe im Zaun, bis es den Wildkörper schließlich traf.

Fazit: Bei der hier im Gegensatz getesteten Munition .375 H&H von SAX in 15,9 g und der 10,0 g ist die Wirkungsweise auf Plains Game für den Jäger nur auf die Entfernung zu unterscheiden. Mit der schwereren 15,9 g ist man bis 150 m immer auf der sicheren Seite. Auf Distanzen jenseits der 200 m ist die 10,0 g einfacher für den Schützen zu handhaben. Der Erfolg ist jedoch bei beiden sicher.

Auch unser letzter Jagdtag war erfolgreich. Alle beschossenen Wildarten bei Distanzen zwischen 130 und 230 m erlagen der Wirkung der SAX nach nur kurzen Fluchtstrecken.

Euer SAX Testjäger PH D. Vogt